Dienstag, 11. Februar 2014

Seniorenfaschingssitzung im Kulturheim Bad St.Leonhard

Wie alljährlich vor den eigentlichen Faschingssitzungen fand am Sonntag, dem 9.Februar 2014 wieder die traditionelle Seniorensitzung als Generalprobe für die nachfolgenden Faschingssitzungen statt. Der Raunzer hat daran teilgenommen und kann schon soviel verraten: es wird wieder ein toller Spaß für die Zuschauer aus Nah und Fern.
Unter den Klängen des Gardemarsches gespielt von der Big Band der Stadtkapelle Bad St.Leonhard unter der Leitung von Othmar Lichtenegger marschierten die Gardemädchen, gefolgt vom Sechserrat und dem Prinzenpaar auf die Bühne.
Die Gardemädchen Evelyn Sturmer, Gerlinde Mühlbacher, Birgit Schüssler, Birgit Zuber, Ingrid Stürzenbecher, Kerstin Joham und Silke Schmerlaib-lauter ausgesucht hübsche Mädchen-avancierten unter der Choreographie von Ulanka zu richtigen Revuestars.
Ein weiterer Höhepunkt war schon die Inthronisation des Prinzenpaares Dieter Balthasar I (Dohr) und Tanja I (Dorner).
Prinz Dieter geht ganz in seiner Rolle auf, hat er doch schon als kleiner Bub geträumt, einmal Faschingsprinz zu sein. In seinem musikalischen Glanzauftritt lässt er aber auch höhere Ziele anklingen und Bürgermeister Simon Maier kann um seinen Stadtschlüssel zittern, liest man bei der Schlüsselübergabe in den Augen des Prinzen.
Erster Programmpunkt war dann der Auftritt von Fritz Huber, alias "Leonhar-da Vrici", der die hohe Politik aufs Korn nahm und so manche Versäumnisse auch von der Bad St.Leonharder Gemeinde anprangerte und eine Kinderwagenumfahrung beim "Geiger Eck" forderte.
An der Himmelspforte haben "Karner und Karner" (Hans und Hubert Karner) so manche Hürden zu nehmen. Die Aufnahmsprüfung für den Himmel haben sie aber offensichtlich nicht bestanden und wurden schließlich doch vom Teufel geholt. Mit dem ersten Teufelchen wären sie ja noch gerne mitgegangen, vor dem Zweiten haben sie aber die Flucht ergriffen.
"Flip und Flop" Stefan Scharf und Harald Rutrecht erzählten über ihre Erlebnisse aus der Schulzeit und das Gfrett mit ihren Lehrern.
Bunt und Schwungvoll ging es dann in der "K(g)rabbl(er)stubm" des MGV Bad St.Leonhard zu. Mit tollen Texten von Bernhard Schultermandl, Franz Schatz und Markus Zechner wurden so manche Schandtaten -
musikalisch verpackt - aufgedeckt.
 
Während der Pause hielten die Big Band der Stadtgemeinde und die für den Ausschank zuständigen fleißigen Hände des Pensionistenverbandes die Stimmung aufrecht.
 
Nach der Pause gings weiter mit der Männergarde. Markus Sturmer, Helmut Stimpfl, Harald Rutrecht, Fritz Huber, Stefan Scharf und Michael Zarfl als Zombies legten eine Show, einstudiert von Ulanka hin, die Broadwayverdächtig war. Ein Sonderapplaus für die Maske gebührt Birgit Schüssler, Tina Schüssler und Marion Sturm.


Danach folgt ein Feuerwerk an Ideen und Blödeleien mit Franz Gritsch und Hubert Karner.
Franz Gritsch brillierte mit seinen philosophischen Gedanken über den Alkohol und kommt zu den Schluß, dass man "Wein`achten" (und) feiern muß.
"Lady Huberta" (Hubert Karner), wie schon im Vorjahr als Putzfrau, war auch heuer unschlagbar als Elitesoldatin, die ausgesetzt in der Wildnis, mit ihren Sprüchen wieder für Lachstürme sorgte.
Die Gardemädchen, diesmal aus der Südsee kommend, sorgten wieder für Unruhe in den Reihen der betagten Herren im Saal.
 
"Musikalisch eingekocht" wurde das Publikum schließlich von Detti Wölkart, alias Lizzi Engstler und Franz Schatz, vlg. Peter Rapp
mit dem Faschingsprinzen Dieter I als Überraschungsgast,
Franz Dohr und Gerhard Karner als die "Amigos
der stimmgewaltigen Sängerin Corina Mellunig
und schwungvoll mit Franz Stoni und seiner Harmonika
Allesamt begleitet von der Bühnenband mit Manfred Bäck, Charly Lax, August Jäger, Kurt Rieser und Gerhard Schurian, die gleichzeitig auch die Schlussnummer mit allen Akteuren einleitete.
Mit einem kräftigen "Lei Blau" verabschiedeten sich Präsident Erich Schatz und die Gildenmitglieder schließlich vom begeisterten Publikum.

Kommentare:

  1. Den Pfarrer sehe ich da und verschiedene Politiker. Ich hoffe die haben Eintritt gezahlt, die gehören ja nicht zu den Pensionisten.

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  2. Mein Gott und wieder einer von der Hühnerfutterstehl Familie würd mich schämen und nicht so cool sein

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